Donald Trump ehrt Veteranen der Schweinebucht Invasion und verkündet neue Sanktionen gegen Kuba

In der rund zwanzig Minuten Ehrung sprach US-Präsident über den „Mut der Veteranen“ und verkündete neue Sanktionen gegen Kuba – den Inselstaat, den die Exil-Kubaner 1961 mit Hilfe der USA versuchten vom Marxismus zu befreien.

“Im Moment ist vieles im Gange, was ich Ihnen nicht sagen kann, aber ich werde es bald tun.” US-Präsident Donald Trump teilt gegen Kuba aus
White House

Die Bay of Pigs Veterans Association unterstützt offiziell US-Präsident Donald Trump im Wahlkampf. Dafür bedankte sich Trump und versprach, dass Kuba bald frei sein werde, befreit von den „finsteren Mächten des Kommunismus“. Bei den Veteranen der Schweinebucht Invasion handelt es sich um Exil-Kubaner, die nach der kubanischen Revolution eine konterrevolutionäre Brigade in den USA formierten. Am 17. April 1961 versuchten sie mit Unterstützung der USA auf Kuba zu landeen und die Regierung Castros zu stürzen, was ihnen schlussendlich misslang.

Besonders im Swing-State Florida spielt die kubanische Bevölkerung eine große Rolle, da sie mit ihrem stark ausgeprägten Anti-Kommunismus wichtige Wählerstimmen für Donald Trump darstellen. Nicht umsonst unterstützt die Bay of Pigs Veterans Association den US-Präsidenten offiziell. In seiner Rede sagte Trump: „Die Obama-Biden Administration hat einen schwachen, einseitigen und pathetischen Deal mit der Castro-Diktatur gemacht, der die Kubaner verraten und das kommunistische Regime bereichert hat. Ich habe diesen Obama-Biden Ausverkauf an das Castro-Regime beendet.“

Neue Sanktionen gegen Kuba

Die Ansprache nutzte Trump auch um neue Sanktionen gegen Kuba anzukündigen. Das Finanzministerium verbietet US-Reisenden den Aufenthalt auf Grundstücken, die der kubanischen Regierung gehören. Außerdem wird die Einfuhr von kubanischen Alkohol und Tabak weiter eingeschränkt. Zudem werde es “strenge Sanktionen“ gegen die „Diktaturen in Nicaragua und Venezuela“ geben, so Trump.

“Amerika wird niemals ein sozialistisches oder kommunistisches Land werden“, sagte der US-Präsident. Er habe das Wort „kommunistisch“ bewusst hinzugefügt, angesichts der „Ideologie, mit der wir es zu tun haben“. Trump bezog sich auf „Randalierer, Plünderer, Anarchisten“ und die „Medien“, die diesen Gruppen direkt in die Hände spielen würden. „Wir haben nicht die Tyrannei im Ausland bekämpft, nur damit die Marxisten unser geliebtes Land zerstören!“, sagte Trump in Richtung Demokratische Partei.